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	<title>ida</title>
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	<description>Institut für differenzierungsbasiertes Arbeiten</description>
	<lastBuildDate>Wed, 13 May 2026 15:15:20 +0000</lastBuildDate>
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	<title>ida</title>
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		<title>Entspannt euch. Es ist kompliziert.</title>
		<link>https://partnerschaftsberatung.de/entspannt-euch-es-ist-kompliziert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Berit Brockhausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 09:17:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist Differenzierung? Das ist gar nicht so einfach zu erklären. Über das Lernen von komplexen Inhalten.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich fürchte nichts so sehr wie die Frage: &#8222;Könntest du vielleicht ganz kurz erklären, was mit Differenzierung überhaupt gemeint ist?&#8220; </p>



<p>Die ehrliche Antwort müsste lauten: &#8222;Nein. Es ist so komplex, dass selbst eine ausführliche Erklärung nicht reicht. Sondern es dann noch ganz viele Wiederholungen mit anderen Formulierungen, anderen Beispielen, anderen Illustrationen braucht.&#8220;</p>



<p>Deshalb freue ich mich jedesmal, wenn die Teilnehmenden der Aufbauseminare in den Rückmeldungen sagen: „Jetzt habe ich wieder mehr verstanden!“ Oder: „Bei mir ist heute ein neues Puzzlestück an die richtige Stelle gerutscht.“ Oder: „Mit jedem Seminar verstehe ich besser, worum es geht.“</p>



<p>Denn das ist meine Beobachtung an mir selbst, meinen Kolleg:innen und den Teilnehmenden.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die erste Beschreibung leuchtet ein, aber beim Versuch, dem Lieblingsmenschen zu erklären, was ich im Seminar gelernt habe und worum es geht, scheitere ich.</li>



<li>Im weiteren Verlauf tauchen die ganzen wichtigen Begriffe auf, und wir haben eine Idee, worum es dabei geht: Fusion, Koregulation, die vier Punkte der Balance, das Two Choice Dilemma …</li>



<li>In den Aufbauseminaren werden all diese Dinge dann auf für Paare wichtige Themen und Schwierigkeiten angewendet: Die Arbeit mit dem Two Choice Dilemma bei unlösbar scheinenden Bedürfniskonflikten. Oder die Vertiefung der differenzierungsfördernden Fragen mittels Mindmapping. Oder die intensive Arbeit an den vier Punkten der Balance bzw. ihrer Auffächerung in kleine, bewätigbare Veränderungsschritte im Hier-und-Jetzt beim Thema Intimität. Dadurch vertieft sich das Verständnis.</li>



<li>Und wenn die Teilnehmenden mit Paaren arbeiten, ersteht mit Unterstützung der Supervision ein noch klareres Bild davon, was differenzierungsbasiertes Arbeiten ist &#8211; aber auch darüber, wie wichtig Zustand, Haltung und Differenzierung von TH für diesen Ansatz ist.</li>
</ul>



<p>Aufgrund all dieser Beobachtung rate ich inzwischen allen, die diesen Ansatz lernen: ENTSPANNT EUCH. Was ihr jetzt noch nicht versteht, wird später wiederholt. Und es wird bei Euch andocken in dem Moment, in dem es passt. Bleibt neugierig, aber macht Euch keinen Druck. Es wird klarer werden.</p>



<p>Von unserer Seite tragen wir dazu bei, indem wir die vielen Wiederholungen in den Seminaren möglichst abwechslungsreich gestalten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bilder und Filme und Körperübungen sprechen ganz <strong>unterschiedliche Sinne</strong> an an und vermitteln das Gelehrte auf ganz unterschiedlichen Ebenen.</li>



<li>Ein <strong>spielerischer Zugang</strong> normalisiert, dass Lernen immer bedeutet, etwas noch nicht zu können. Immer wieder bieten wir das Bild des Computerspiels an: wir können immer weitere Level unserer paartherapeutischen Kompetenz freischalten, nachdem wir die Herausforderungen des aktuellen Levels gemeistert haben.</li>



<li>Wir ermutigen sehr zum Ausprobieren von neuen Dingen. Erfahrungen sammeln bedeutet, <strong>Fehler machen und daraus lernen</strong> &#8211; was unglaublich wertvoll ist. Die IDA-Dozent:innen nehmen sich nicht aus, und stellen eigene Erfahrungen aus der Arbeit (gute und schlechte) zur Verfügung.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2026/05/LydiaBoenisch_BeritBrockhausen_014-Kopie-2.jpg" alt="" class="wp-image-4698" width="1000" height="667" srcset="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2026/05/LydiaBoenisch_BeritBrockhausen_014-Kopie-2.jpg 1000w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2026/05/LydiaBoenisch_BeritBrockhausen_014-Kopie-2-300x200.jpg 300w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2026/05/LydiaBoenisch_BeritBrockhausen_014-Kopie-2-768x512.jpg 768w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2026/05/LydiaBoenisch_BeritBrockhausen_014-Kopie-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<p>Foto: <a href="https://www.lydiaboenisch.de">https://www.lydiaboenisch.de</a></p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Förderungsmöglichkeiten für die IDA-Seminare</title>
		<link>https://partnerschaftsberatung.de/foerderungsmoeglichkeiten-fuer-die-ida-seminare/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Berit Brockhausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 10:27:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Infos]]></category>
		<category><![CDATA[Fördermittel]]></category>
		<category><![CDATA[KOMPASS]]></category>
		<category><![CDATA[Teilnahmegebühr]]></category>
		<category><![CDATA[Unterstützung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt Fördermöglichkeiten für Soloselbständige. Auch für Eure Fortbildungen bei IDA.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die&nbsp;<strong>Bundesregierung</strong>&nbsp;fördert individuelle Weiterbildungsaktivitäten über verschiedene Programme, die sich an unterschiedliche Personengruppen wenden und die unterschiedliche Ziele verfolgen.&nbsp;<a href="http://www.bildungspraemie.info/de/-bundesprogramme.php">www.bildungspraemie.info/de/-bundesprogramme.php</a>.</p>



<p>Auch die Bundesländer haben Förderprogramme. Weitere Infos zu Förderungssuche &#8211; Weiterbildungsförderung unter:&nbsp;<a href="https://www.iwwb.de/foerdersuche/foerdermoeglichkeiten.php">www.iwwb.de/foerdersuche/foerdermoeglichkeiten.php</a>.</p>



<p>Über die&nbsp;<strong>Förderdatenbank</strong>&nbsp;des Bundesministeriums für Wirtschaft und&nbsp;Energie lassen sich Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union für die berufliche Qualifizierung recherchieren:&nbsp;<a href="http://www.foerderdatenbank.de/"></a><a href="https://www.foerderdatenbank.de/FDB/DE/Home/home.html">www.foerderdatenbank.de</a>.</p>



<p><strong>Im Moment (2026) gibt es das das staatliche Förderprogramm KOMPASS, welches für Soloselbständige gedacht ist.</strong></p>



<p>Das Programm KOMPASS wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die EU über den Europäischen Sozialfonds Plus gefördert. Es richtet sich an Solo-Selbstständige, die seit mindestens zwei Jahren am Markt tätig sind, maximal ein Vollzeitäquivalent an Mitarbeitenden beschäftigen und ihre Selbstständigkeit im Haupterwerb betreiben.</p>



<p>Gefördert werden Qualifizierungen mit einer Mindestdauer von 20 Stunden. Der maximale Betrag für eine Förderung beträgt 4.500 Euro. Eine Förderung ist einmal innerhalb von zwölf Monaten möglich. Die Qualifizierung muss innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen werden.</p>



<p>Die KOMPASS-Anlaufstellen können noch bis zum 29. Februar 2028 sogenannte Qualifizierungsschecks für Solo-Selbstständige ausstellen. Ein Qualifizierungsscheck ermöglicht die Erstattung von bis zu 90 Prozent der Kosten einer Weiterbildung (maximal 4.500 Euro).</p>



<p>Sofern die grundsätzlichen Fördervoraussetzungen erfüllt sind, sind die Solo-Selbstständigen in der Auswahl der Weiterbildung frei und wählen mit Unterstützung ihrer Anlaufstelle die passende Qualifizierung und den geeigneten Anbieter. Möglich sind etwa branchen- oder berufsspezifische Fortbildungen oder Kurse, in denen methodisches Wissen, digitale oder betriebswirtschaftliche Kompetenzen vermittelt werden.</p>



<p>Hier gelangt Ihr auf die&nbsp;<strong>KOMPASS-Webseite</strong>, die alle weiterführenden Dokumente bereithält, inkl. Link:&nbsp;<a href="https://www.esfplus.de/kompass">https://www.esfplus.de/kompass</a></p>



<p>Ihr braucht ein&nbsp;<strong>Beratungsgesprächs&nbsp;</strong>bei einer&nbsp;<strong>KOMPASS- Anlaufstelle</strong>:&nbsp;<a href="https://www.esf.de/portal/SharedDocs/PDFs/DE/Programme-2021-%202027/BMAS/kompass_anlaufstellen.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=34" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.esf.de/portal/SharedDocs/PDFs/DE/Programme-2021- 2027/BMAS/kompass_anlaufstellen.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=34</a></p>



<p>Achtung: Da die Förderprogramme sich immer wieder verändern, lohnt es sich zu recherchieren, was aktuell möglich ist. </p>



<p>Gern unterstützen wir mit den Unterlagen für die Antragstellung</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Differenzierungsbasierte Sexualtherapie</title>
		<link>https://partnerschaftsberatung.de/differenzierungsbasierte-sexualtherapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Berit Brockhausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 08:19:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Differenzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualtherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifizierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was unterscheidet die Sexualtherapieausbildung von der Paartherapieausbildung?<br />
Wie sieht das mit den Aufbauseminaren aus?<br />
Gibt es ein Zertifikat - und was ist dafür erforderlich?</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eure Fragen &#8211; unsere Antworten</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist der Unterschied zur Paartherapieausbildung?</h2>



<p>Diese Ausbildung verbindet die Grundlagen der differenzierungsbasierten Paartherapie mit den Thema Probleme in der Beziehungssexualität. In der Seminarreihe Grundlagen der differenzierungsbasierten Sexualtherapie mit Paaren lernen die Teilnehmenden die wichtigsten Interventionen des differenzierungsbasierten Arbeitens und wenden diese direkt auf Fälle mit sexueller Problematik an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gibt es Fortbildungspunkte?</h2>



<p>Wir beantragen die Zertifizierung bei der Psychotherapeut:innenkammer Berlin. Erfahrungsgemäß werden Punkte in Höhe der Unterrichtseinheiten (45 Minuten) bewilligt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie läuft das mit der Zertifizierung?</h2>



<p>Voraussetzung sind parallel zur Paartherapieausbildung</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>5 Grundlagenseminare a 16 Unterrichtseinheiten (UE) a 45 Minuten</li>



<li>6 Aufbauseminare a 20 UE (2 Seminartage plus ein Vormittag Online-Interventionstraining)</li>



<li>40 UE Fallsupervision, welche gern als Gruppensupervision wahrgenommen werden kann. Wir bieten dafür 6 Supervisionstage im Jahr an.</li>



<li>Zusätzlich bitten wir um 3 Erstgesprächsberichte sowie die Beschreibung einer Paartherapie nach dem differenzierungsbasierten Ansatz. Alternativ zu den drei EG-Berichten ist es auch möglich, die schriftliche Vorbereitung von 3 eigenen Supervisionsfällen einzureichen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie sieht das mit den Aufbauseminaren aus?</h2>



<p>Aktuell können im Anschluss folgende Aufbauseminare der Paartherapieausbildung besucht werden</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>1 (Ich weiß genau, was Du denkst! Theory of Mind in der Paartherapie.), </li>



<li>2 (Warum hast Du mir das angetan. Das Thema nicht einvernehmliche Außenbeziehung in der Paartherapie),</li>



<li>3 (Das Schweigen der Paare. Intimität und Paartherapie) sowie </li>



<li>6 (Momente der Begegnung. Konfrontation und therapeutische Allianz.</li>
</ul>



<p>Das Aufbauseminar 4 (Beziehungssex) wird für die TN der Sexualtherapieausbildung ersetzt durch ein Aufbauseminar sexuelle Traumatisierung, und das Aufbauseminar 5 (eine:r will immer mehr. Unlösbar scheinende Bedürfniskonflikte) wird ersetzt durch ein Seminar Paartherapie bei ungleichem sexuellen Verlangen.</p>



<p><strong>Beide sind zur Zeit in der Entwicklung und werden 2026 das erste Mal angeboten.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist, wenn ich an einem Termin nicht teilnehmen kann?</h2>



<p>Wenn jemand aus wichtigen Gründen bei einem Seminartermin nicht teilnehmen kann, bieten wir an, diesen Termin im nächsten Durchgang nachzuholen (kostenfrei)</p>



<p>Wir hoffen, dass das Eure Fragen beantwortet. Sonst gern schreiben!</p>



<p></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zertifikat Differenzierungsbasierte Paartherapie</title>
		<link>https://partnerschaftsberatung.de/zertifikat-differenzierungsbasierte-paartherapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Berit Brockhausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 08:17:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://partnerschaftsberatung.de/?p=3859</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was ist es wert?<br />
Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?<br />
Wie bekomme ich es?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://partnerschaftsberatung.de/zertifikat-differenzierungsbasierte-paartherapie/">Zertifikat Differenzierungsbasierte Paartherapie</a> erschien zuerst auf <a href="https://partnerschaftsberatung.de">ida</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Was ist es wert?</h2>



<p>Die schlechte Nachricht: &#8222;Paartherapie&#8220; kann jede:r auf das eigene Praxisschild schreiben. Der Begriff ist nicht geschützt.</p>



<p>Die gute Nachricht: Klient:innen wissen das, und viele suchen ganz gezielt nach erfahrenen und gut ausgebildeten Paartherapeut:innen. Insofern schafft es Vertrauen, weil das Zertifikat bestätigt, dass jemand eine Ausbildung gemacht hat und davon auszugehen ist, dass diese:r Therapeut:in weiß, was er:sie tut.</p>



<p>Potentielle Klient:innen informieren sich vorher oft über das Denken und den Ansatz der potentiellen Therapeut:in. Manche Menschen suchen ganz gezielt nach differenzierungsbasiert arbeitenden Therapeut:innen.</p>



<p>Nicht ganz unwichtig ist es in diesem Zusammenhang, dass das IDA mit der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie kooperiert und die Fortbildungen durch die Berliner Psychotherapeutenkammer zertifizieren lässt. Beides spricht für die Qualität der Fortbildung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was brauche ich für das Zertifikat?</h2>



<p>Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:</p>



<p><strong><br></strong>• 5 Basisseminare a 16 Unterrichtseinheiten a 45 Minuten (vor 2025: 4 Basisseminare)<br>• 6 Aufbauseminare a 20 Unterrichtseinheiten a 45 Minuten (vor 2025: 16 Unterrichtseinheiten)</p>



<p>• 40 Unterrichtseinheiten Supervision<br>• 3 Berichte über 3 Erstgespräche mit Paaren<br>• 1 Fallbeschreibung einer Paartherapie über mindestens 4-5 Sitzungen<br></p>



<p>(Es gelten für die Zertifizierung die Bedingungen zum Zeitpunkt der belegten Seminare)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie bekomme ich das Zertifikat?</h2>



<p>Wenn Du die oben genannten Voraussetzungen erfüllst, schickst Du deine Teilnahmebescheinigungen der Seminare und der Supervision sowie die Fallbeschreibungen an unser Büro.</p>



<p>Berit Brockhausen kümmert sich dann darum und erstellt Dein Zertifikat. Dieses geht dann an die DGVT, wo es noch mal geprüft und unterschrieben wird. Und dann bekommst Du es zugeschickt (Herzlichen Glückwunsch!)</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/03/230328-cutout-IMG_4098-smaller-768x1024.png" alt="" class="wp-image-73" width="768" height="1024" srcset="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/03/230328-cutout-IMG_4098-smaller-768x1024.png 768w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/03/230328-cutout-IMG_4098-smaller-225x300.png 225w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/03/230328-cutout-IMG_4098-smaller-1152x1536.png 1152w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/03/230328-cutout-IMG_4098-smaller.png 1448w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Das IDA Seminarmaterial</title>
		<link>https://partnerschaftsberatung.de/das-ida-seminarmaterial/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Berit Brockhausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2025 07:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Infos]]></category>
		<category><![CDATA[Erklärfilme]]></category>
		<category><![CDATA[Handout]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Lernmaterialien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://partnerschaftsberatung.de/?p=3402</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zehn Jahre Paartherapiefortbildungen hinterlassen Spuren. Vor allem, wenn man so arbeitet wie ich. Nämlich: Das muss doch noch irgendwie besser gehen! Ja. Und es geht besser. Immer wieder. Über die Evolution der Seminarhandouts, die Entstehung der Lehrfilme und die Freude an der Entwicklung von Trainingsaufgaben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://partnerschaftsberatung.de/das-ida-seminarmaterial/">Das IDA Seminarmaterial</a> erschien zuerst auf <a href="https://partnerschaftsberatung.de">ida</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-post-excerpt"><p class="wp-block-post-excerpt__excerpt">Zehn Jahre Paartherapiefortbildungen hinterlassen Spuren. Vor allem, wenn man so arbeitet wie ich. Nämlich: Das muss doch noch irgendwie besser gehen! Ja. Und es geht besser. Immer wieder. Über die Evolution der Seminarhandouts, die Entstehung der Lehrfilme und die Freude an der Entwicklung von Trainingsaufgaben. </p></div>


<p></p>



<p>Seit Beginn meiner Seminare hat sich das Lehrmaterial immer weiter entwickelt. Alle Teilnehmenden meiner Seminare können ein Lied davon singen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">IDA-Handouts</h2>



<p>Ganz regelmäßig kommt in den Seminaren die Frage: &#8222;Das, was wir das gerade machen, wo steht das denn im Handout?&#8220; Und ganz regelmäßig lautet meine Antwort: &#8222;Das steht nicht im Handout. Diese Grafik/diese Folie habe ich aufgrund eurer Fragen heute morgen beim Frühstück erstellt.&#8220;</p>



<p>Ich kann alle verstehen, die ein Handout haben wollen, in dem alle verwendeten Folien in genau der Reihenfolge enthalten sind, wie sie im Seminar auftauchen. Und ich kann erklären, warum das mit mir und IDA nicht passieren wird.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Wo steht das denn im Handout?</p>
</blockquote>



<p><strong>Grund 1</strong>: Präsentationen sind anders als Handouts. Die Präsentation benutzt vier Bilder und das Handout fasst das in einer Folie mit erklärendem Text zusammen.</p>



<p><strong>Grund 2</strong>: Ein Handout mit 240 Folien? Das schaut sich doch kein Mensch mehr an. Vertraut einfach darauf, dass wir die wichtigsten Folien in Eure Handouts packen. Die sind mit bis zu 130 Folien immer noch lang genug. Und schreibt Euch lieber auf, was IHR wichtig findet</p>



<p><strong>Grund 3</strong>: Wenn mir aufgrund einer Frage von euch einfällt, wie ich diesen komplexen Inhalt noch einfacher und anschaulicher verdeutlichen kann, dann gibt es eben wieder eine (oder mehrere) neue Folien. Die ihr natürlich auch bekommt. Und meinen Kolleg:innen geht das ganz genauso.</p>



<p><strong>Grund 4</strong>: Es gibt zu jedem Thema und damit auch zu jeder Folie noch so viel mehr zu sagen. Und wir sagen das gern, wenn ihr uns fragt. Und nein, das steht dann nicht im Handout.</p>



<p><strong>Grund 5:</strong> Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, ein Seminar einfach nur zu halten und nicht mehr nachzudenken über die Inhalte und die Fragen der Teilnehmenden. Und immer wieder überlege ich, welche Möglichkeiten es gibt, diese komplexen Themen noch einfacher und anschaulicher zu vermitteln. Wenn ich das nicht täte, dann würden mich die Seminare bestimmt anfangen zu langweilen. Nicht gut.</p>



<p>Meine Mit-Dozent:innen sind ebenfalls mit Begeisterung und Interesse bei der Sache. So werdet ihr auch von denen immer wieder zusätzliche Folien oder anderes Material bekommen. Dienst nach Vorschrift können wir irgendwie nicht.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Das geht besser!</p>
</blockquote>



<p>Nach über 10 Jahren habe ich damit begonnen: Kein Lehrbuch, sondern ein Lern- und Praxisbuch &#8222;Differenzierungsbasierte Paartherapie&#8220;</p>



<p>Die ersten fünf Teile, die die Grundlagenseminare begleiten, sind inzwischen fertig. Und sie werden den Teilnehmenden der Grundlagenseminare zur Verfügung gestellt. Ich werde mir noch mal Zeit nehmen, sie schöner und übersichtlicher zu layouten und lektorieren zu lassen. Und dann kann man sie 2026 voraussichtlich auch kaufen.</p>



<p>Diese Entscheidung spricht dafür, dass in diesem Praxisbuch ganz viel von dem enthalten ist, was in Seminaren gefragt und gelehrt wird. Zum Teil auch mehr als das, nämlich Dinge, für die wir in den Seminaren nicht genug Zeit haben. Die Bücher sind gedruckt. Die Entscheidung für den Druck spricht dafür, dass ich offenbar an einem Punkt bin, an dem ich denke, dass die Inhalte zukünftig tatsächlich nur noch geringfügig überarbeitet und ergänzt werden. Bei der nächsten Auflage. Wir können also hoffen.</p>



<p>Mein nächstes großes Projekt besteht darin, ab Herbst 2025 begleitend zu den Aufbauseminaren die dazu gehörenden Praxisbuchteile &#8222;Vertiefung der differenzierungsbasierten Paartherapie&#8220; zu schreiben. Das ist mehr als sportlich. Schauen wir mal. (Daumen drücken könnte auch helfen)</p>



<p>Hier seht Ihr einige Seiten aus dem Praxisbuch:</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-15.44.26.png" alt="" class="wp-image-3409" id="3409" width="537" height="701" srcset="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-15.44.26.png 537w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-15.44.26-230x300.png 230w" sizes="(max-width: 537px) 100vw, 537px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-15.45.50.png" alt="" class="wp-image-3410" id="3410" width="537" height="701" srcset="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-15.45.50.png 537w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-15.45.50-230x300.png 230w" sizes="(max-width: 537px) 100vw, 537px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-15.46.43.png" alt="" class="wp-image-3408" id="3408" width="537" height="701" srcset="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-15.46.43.png 537w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-15.46.43-230x300.png 230w" sizes="(max-width: 537px) 100vw, 537px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-15.47.42.png" alt="" class="wp-image-3405" id="3405" width="537" height="701" srcset="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-15.47.42.png 537w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-15.47.42-230x300.png 230w" sizes="(max-width: 537px) 100vw, 537px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-15.48.01.png" alt="" class="wp-image-3406" id="3406" width="537" height="701" srcset="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-15.48.01.png 537w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-15.48.01-230x300.png 230w" sizes="(max-width: 537px) 100vw, 537px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-15.48.25.png" alt="" class="wp-image-3407" id="3407" width="537" height="701" srcset="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-15.48.25.png 537w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-15.48.25-230x300.png 230w" sizes="(max-width: 537px) 100vw, 537px" /></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">IDA-Filme</h2>



<p>Der erste Corona-Lockdown lief noch, als ich der DGVT vorschlug, die Paartherapieseminare online durchzuführen. Etwas, was es Anfang 2020 nur ganz selten gab.</p>



<p>Ich machte mich fit, beschäftigte mich mit den Herausforderungen dieses Formats, und ich sammelte Erfahrungen. Begeistert stellte ich fest, dass Rollenspiele in diesem Format erstaunlich gut funktionieren. Auch Körperübungen können adaptiert werden und vermitteln wichtige Erfahrungen. Ich war begeistert.</p>



<p>Problematisch waren die Theorieinputs. Je nach Tagesform und Gruppe fielen mir beim Erzählen noch Beispiele ein, und wenn Fragen kamen, beantwortete ich die auch noch &#8230; mit dem Ergebnis, dass diese Theorie-Inputs mir regelmäßig die Seminarstruktur durcheinander brachten, weil sie so viel länger dauerten als ursprünglich geplant. Mal ganz abgesehen davon, dass ich es anstrengend fand, so lange und so viel zu reden. Und für die Teilnehmenden war es anstrengend, so lange zuzuhören.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Das geht besser!</p>
</blockquote>



<p>Das geht doch besser, dachte ich mir. Und ich begann, ganz unbedarft diese Inputs als kurze Lehrfilme zu illustrieren, zu animieren und die Texte einzusprechen. Das war die Lösung! Die Dauer des Films war planbar. Die notwendigen Inhalten tauchten alle auf. Und für Fragen und Beispiel war im Anschluss Raum.</p>



<p>Meine Lieblingsfilme sind die, die vom Text schon ganz dicht an die Erklärfilme der Sendung mit der Maus heranreichen. Andere sind sperriger, theoretischer, mehr Präsentation als Erklärfilm. Bei manchen ist die Tonqualität nicht gut oder die Hintergrundmusik noch störend.</p>



<p>Hier wird mir ganz sicher noch lange nicht langweilig werden, denn ich möchte wirklich alle Inhalt so aufbereiten, dass sie in kurzen und einfachen Filmen dargestellt werden können. Mit vielen Bildern und nicht störender Hintergrundmusik. Was gar nicht so ohne ist, denn die Inhalte der differenzierungsbasierten Paartherapie sind wirklich sehr komplex. Aber versuchen werde ich es.</p>



<p>Seit 2025 erhalten alle Teilnehmenden unserer Grundlagenseminare den Zugang zu den Lehrfilmen und einigem Bonusmaterial darüber hinaus. </p>



<p>Hier ein paar Szenen aus den Lehrfilmen:</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/10/lehrfilme-grundlagenseminar-1.jpg" alt="" class="wp-image-1910" id="1910" width="800" height="450" srcset="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/10/lehrfilme-grundlagenseminar-1.jpg 800w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/10/lehrfilme-grundlagenseminar-1-300x169.jpg 300w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/10/lehrfilme-grundlagenseminar-1-768x432.jpg 768w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/10/lehrfilme-grundlagenseminar-1-600x338.jpg 600w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/10/lehrfilme-grundlagenseminar-4.jpg" alt="" class="wp-image-1909" id="1909" width="800" height="450" srcset="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/10/lehrfilme-grundlagenseminar-4.jpg 800w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/10/lehrfilme-grundlagenseminar-4-300x169.jpg 300w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/10/lehrfilme-grundlagenseminar-4-768x432.jpg 768w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/10/lehrfilme-grundlagenseminar-4-600x338.jpg 600w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/10/lehrfilme-grundlagenseminar-3.jpg" alt="" class="wp-image-1908" id="1908" width="800" height="450" srcset="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/10/lehrfilme-grundlagenseminar-3.jpg 800w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/10/lehrfilme-grundlagenseminar-3-300x169.jpg 300w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/10/lehrfilme-grundlagenseminar-3-768x432.jpg 768w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/10/lehrfilme-grundlagenseminar-3-600x338.jpg 600w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">IDA-Trainingsaufgaben</h2>



<p>Auch die Übungsaufgaben und Trainingseinheiten haben sich immer weiter entwickelt. Mit großer Freude und angeregt von Jon Frederickson und seiner Umsetzung von Deliberate Practice in der Psychotherapieausbildung versuche ich komplexe und schwierige Interventionen zunächst in einzelne kleine Schritte zu zerlegen, die sich dann in der Schwierigkeit steigern.</p>



<p>Wie wirksam das ist, merke ich an mir selbst. So erstaunlich das klingt, aber jedesmal, wenn ich eine solche Trainingsübung anleite, merke ich in den Therapiesitzungen am nächsten Tag, dass ich deutlich präziser arbeite. Es lohnt sich also.</p>



<p>Gemeinsam mit meinen Mit-Dozent:innen sammeln wir immer neue Ideen, wie Inhalte vermittelt werden können. Die inkongruente Machthierarchie in Paaren nach einer Affäre verdeutlichen wir an einer Körperübung. Antisoziale Empathie und die Waffen der Paare werden in einem spielerischen Zusammenhang ausprobiert und erfahren, und bestimmte Interventionen üben wir so oft, bis sie ganz selbstverständlich und geläufig werden.</p>



<p>Auch hier geht es immer noch besser. Wir sind noch lange nicht am Ende. Und wir freuen uns, weil die Teilnehmenden unserer Seminare bereit sind, all unsere Vorschläge auszuprobieren und gemeinsam mit uns herauszufinden, ob und wofür diese neue Übung sinnvoll ist.</p>



<p>Ausschnitte unserer Trainingshandouts:</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-16.05.22.png" alt="" class="wp-image-3414" id="3414" width="791" height="552" srcset="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-16.05.22.png 791w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-16.05.22-300x209.png 300w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-16.05.22-768x536.png 768w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-16.05.22-600x419.png 600w" sizes="(max-width: 791px) 100vw, 791px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-16.06.47.png" alt="" class="wp-image-3413" id="3413" width="729" height="499" srcset="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-16.06.47.png 729w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-16.06.47-300x205.png 300w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-01-um-16.06.47-600x411.png 600w" sizes="(max-width: 729px) 100vw, 729px" /></figure>
</figure>



<p>Ihr seht, es geht also tatsächlich immer noch besser. </p>



<p>Auf die nächsten spannenden 10 Jahre!</p>



<p>Berit</p>


<figure class="wp-block-post-featured-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="1600" src="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/04/IMG_4029.heic.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" style="object-fit:cover;" srcset="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/04/IMG_4029.heic.jpg 1200w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/04/IMG_4029.heic-225x300.jpg 225w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/04/IMG_4029.heic-768x1024.jpg 768w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/04/IMG_4029.heic-1152x1536.jpg 1152w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure><p>Der Beitrag <a href="https://partnerschaftsberatung.de/das-ida-seminarmaterial/">Das IDA Seminarmaterial</a> erschien zuerst auf <a href="https://partnerschaftsberatung.de">ida</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Als Therapeut:innen immer besser werden.</title>
		<link>https://partnerschaftsberatung.de/deliberate-practice-wie-psychotherapeutinnen-immer-besser-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Berit Brockhausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2023 14:23:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Deliberate Practce]]></category>
		<category><![CDATA[psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[supershrink]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://partnerschaftsberatung.de/?p=2163</guid>

					<description><![CDATA[<p>Niemand fühlt sich gern unbeholfen. Doch beim Lernen gehört das am Anfang dazu. Die gute Nachricht: Das wird besser. Die schlechte Nachricht lautet allerdings: das geschieht nicht von allein. Was wir tun können, um als (Paar-) Therapeut:innen immer besser zu werden.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Das Geheimnis der Super Shrinks: üben, üben, üben, &#8230;</h2>



<p><a href="https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/deliberate-practice">Deliberate Practice – Dorsch – Lexikon der Psychologie</a><br>[engl.] reflektierte Praxis, [KOG, PÄD], bezeichnet effektive Lernprozesse (Lernen), die als Kausalmechanismus für den Übergang eines Lernenden von einem Kompetenzstand zum nächsthöheren verantwortlich sind, insbes. bei sehr hohen Leistungsniveaus (Leistungsexzellenz).<br><br>Mit anderen Worten: Das Geheimnis des Besserwerdens ist das intensive und ganz bewusste Üben.<br></p>



<p><a href="https://www.performanceup.com.au/blog/deliberate-practice-part-i">Anders Ericsson</a> gibt uns diesbezüglich wertvolle Hinweise:<br>Um besser zu werden, brauchen wir&nbsp;<br></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die Entschiedenheit, genau das zu wollen (Intent)</li>



<li>die volle Konzentration beim Üben (Focus)</li>



<li>eine Vorstellung des nächsten Schritts, den wir mit dem Üben vollziehen wollen (Goal-oriented)</li>



<li>das Einlassen auf den Prozess des Übens, indem wir erforschen, experimentieren und unser Können dadurch immer wieder verfeinern (Process)</li>



<li>die Hartnäckigkeit, mit der wir an diesem Prozess dranbleiben (Effort)</li>
</ul>



<p><a href="https://deliberatepracticeinpsychotherapy.com">Jon Fredericsson</a> beschreibt, wie Deliberate Practice in der Psychotherapie aussehen kann und empfiehlt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die Therapiesitzungen aufzuzeichnen und auszuwerten, um herauszufinden, welche Fertigkeiten ich bereits habe, und welche es weiter zu entwickeln gilt.</li>



<li>sich Feedback von erfahrenen Kolleg:innen zu holen, die anhand der Aufzeichnungen Hinweise geben auf das, wo ich stehe und woran ich weiterarbeiten kann.</li>



<li>Meine kognitiven Skills üben auf dem Level, auf dem ich bin (Fallkonzeption, verstehen, was passiert, …)</li>



<li>Wieder und wieder bestimmte Interventionen üben auf dem Level, auf dem ich bin.</li>
</ul>



<p>An anderer Stelle schreibt er, dass das wiederholte Üben bestimmter Interventionen ermöglicht, dass diese zunehmend selbstverständlicher ablaufen und wir so Raum gewinnen, uns auf die Klient:innen und das, was sie sagen und tun konzentrieren zu können – und natürlich dann zum nächsten Level voranschreiten.</p>



<p><br>Wichtig finde ich auch seinen folgenden Hinweis zum Lernen und Besserwerden als Psychotherapeut:innen, weil es meine eigenen Erfahrung entspricht:<br>Zunächst geht es um das Erlernen der einzelnen Elemente. Diese werden dann bewusst angewendet, geübt und verfeinert. Wie beim Jonglieren beginnen wir mit einem Ball, also einer bestimmten Interventionstechnik. Wenn diese sicher von der Hand geht, nehmen wir die nächste hinzu. Und dann die nächste. Und irgendwann entscheiden wir ganz virtuos und scheinbar intuitiv in der Therapie, was wir jetzt einsetzen und wie wir das tun.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Lernen und besser werden mit IDA</h2>



<p><br>In unseren Fortbildungen versuchen wir, dem Ausprobieren von Interventionen ganz viel Raum zu geben. Dabei geht es nicht nur ums Üben, sondern zunächst einmal ums Ausprobieren, ums Experimentieren, und darum Erfahrungen zu sammeln.<br>Zum Glück gehen die Teilnehmenden oft mit dem festen Vorsatz aus den Fortbildungen, das Erlernte sofort in der Praxis umzusetzen und zu üben. Und das geht sowohl im Einzel- als auch im Paarsetting.<br>Es gibt auch Arbeitsgruppen, die sich interessengeleitet bilden, und die miteinander das Gelernte üben.<br>Und es gibt das <a href="https://partnerschaftsberatung.de/ausbildung/differenzierungsbasierte-paartherapie-3-vertiefungsangebote/">Onlinetraining zur Vertiefung der paartherapeutischen Kompetenzen</a>, in denen bestimmte Interventionen systematisch in einer kleinen Gruppe geübt werden können.<br>Ob das was bringt? Ich bin überzeugt davon. Denn selbst ich als Dozentin bin in der auf ein solches Training folgenden Woche spürbar präziser und entspannter. Kein Wunder, dass ich dieses Format so gern anbiete 🙂<br>Aber auch die Rückmeldungen der Teilnehmenden bestärken mich, diese Möglichkeit anzubieten und auch auszuweiten (<a href="https://partnerschaftsberatung.de/ausbildung/differenzierungsbasierte-paartherapie-4-angebote-fortgeschrittene-therapeutinnen/">Fortgeschrittenentraining</a>).</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Links zum differenzierungsbasierten Ansatz</title>
		<link>https://partnerschaftsberatung.de/spannende-links-zum-differenzierungsbasierten-ansatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Berit Brockhausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Aug 2023 10:47:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Infos]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://ida.partnerschaftsberatung.de/?p=1023</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Begründer des differenzierungsbasierten Ansatzes Murray Bowen ist einer der Väter der systemischen Familientherapie und im deutschsprachigen Raum wenig bekannt. Das Differenzierungskonzept und die Gedanken von Bowen haben in den USA eine größere Verbreitung gefunden, und es gibt interessante Informationen über diesen Ansatz im Netz.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Differenzierung ist ein Begriff, der auf Murray Bowen zurückgeht, einen der Begründer der systemischen Familientherapie.</p>



<p>Eine prägnante Zusammenfassung der wichtigsten Konzepte von Murray Bowen stellt <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.dgsf.org/service/wissensportal/Die%20Bowen2019sche%20Familiensystemtheorie%20-2012.pdf" data-type="link" data-id="https://www.dgsf.org/service/wissensportal/Die%20Bowen2019sche%20Familiensystemtheorie%20-2012.pdf" target="_blank">Anke Groß in einem PDF zur Verfügung</a>.</p>



<p>Es gibt in den USA einige Therapeut:innen, die nach diesem Ansatz paar- und familientherapeutisch arbeiten. Zwei Institute mit sehr informativen Seiten und einer Vielzahl von Artikeln sowie einiger Studien sind the <a href="https://www.csnsf.org" data-type="link" data-id="https://www.csnsf.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Center for the Study of Natural Systems and the Family (CSNSF)</a> und <a href="https://www.thebowencenter.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The Bowen Center for the Study of the Family</a></p>



<p><a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/David_Schnarch" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/David_Schnarch" target="_blank">David Schnarch</a> hat auf der Basis des Differenzierungskonzepts einen eigenen Ansatz der Paar- und Sexualtherapie entwickelt: Die Crucible (R) Paartherapie. Durch die Zusammenführung von Paar- und Sexualtherapie, zwei bis dahin meist getrennte Bereiche sowie eine ressourcenorientierte Sichtweise auf Probleme als notwendige Herausforderung zu persönlichem Wachstum und der Entfaltung des sexuellen Potentials, sorgte dieser Ansatz bei seiner Veröffentlichung für großes Aufsehen und inspirierte unter anderem <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.ulclement.de" data-type="link" data-id="https://www.ulclement.de" target="_blank">Ulrich Clement</a> zur Entwicklung der von ihm gelehrten systemischen Sexualtherapie.</p>



<p>Nach seinem Tode 2020 führen Schnarchs Frau Ruth Moorehouse sowie die gemeinsame Tochter Sarah Moorehouse das <a rel="noreferrer noopener" href="https://crucible4points.com" data-type="link" data-id="https://crucible4points.com" target="_blank">Crucible-Institut</a> fort und ordnen die Gedanken, Schriften und Fortbildungsunterlagen, um weiterhin Therapeut:innen aus aller Welt dieses Wissen und die unkonventionelle Herangehensweise Schnarch verfügbar zu machen.</p>



<p>Zwei weitere wichtige Namen im Feld der differenzierungsbasiert arbeitenden Paartherapie sind <a href="https://smartcouple.libsyn.com/differentiation-in-relationships-ellyn-bader-phd-367" data-type="link" data-id="https://smartcouple.libsyn.com/differentiation-in-relationships-ellyn-bader-phd-367" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ellyn Bader</a> und Peter Pearson. Sie haben das Development Model der Paartherapie entwickelt, und bieten sowohl eine Onlineausbildung als auch <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.couplesinstitute.com/therapists-blog/" data-type="link" data-id="https://www.couplesinstitute.com/therapists-blog/" target="_blank">einen interessanten Blog</a> zu Fragen rund um die Arbeit mit Paaren an.</p>



<p>Die differenzierungsbasiert arbeitende Therapeutin <a rel="noreferrer noopener" href="https://lornahecht.com/blog/" data-type="link" data-id="https://lornahecht.com/blog/" target="_blank">Lorna Hecht hat nicht nur einen interessanten Blog</a>, sondern auch eine <a rel="noreferrer noopener" href="https://lornahecht.com/resources/" data-type="link" data-id="https://lornahecht.com/resources/" target="_blank">Seite mit Literaturempfehlungen</a> zusammen gestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://partnerschaftsberatung.de/spannende-links-zum-differenzierungsbasierten-ansatz/">Links zum differenzierungsbasierten Ansatz</a> erschien zuerst auf <a href="https://partnerschaftsberatung.de">ida</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Therapeut:innen mit dem differenzierungsbasierten Ansatz</title>
		<link>https://partnerschaftsberatung.de/therapeutinnen-mit-dem-differenzierungsbasierten-ansatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Berit Brockhausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jul 2023 13:20:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Infos]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://ida.partnerschaftsberatung.de/?p=645</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Berliner Arbeitsgruppe zum Ansatz von David Schnarch.</p>
<p>Die IDA-Supervisor:innen.</p>
<p>Von IDA ausgebildete Therapeut:innen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://partnerschaftsberatung.de/therapeutinnen-mit-dem-differenzierungsbasierten-ansatz/">Therapeut:innen mit dem differenzierungsbasierten Ansatz</a> erschien zuerst auf <a href="https://partnerschaftsberatung.de">ida</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><br>Die Berliner Gruppe wurde 2007 gegründet und besteht aktuell aus den folgenden Mitgliedern:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Anja Hable <a href="https://www.anja-hable.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.anja-hable.de</a></li>



<li>Berit Brockhausen <a href="https://desafinado.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://desafinado.de/</a></li>



<li>Eva Hentschel <a href="https://www.evahentschel.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.evahentschel.de</a></li>



<li>Katrin Raum <a href="https://www.katrin-raum.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.katrin-raum.de</a></li>



<li>Marc Rackelmann <a href="https://www.koerperpsychotherapie-berlin.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.koerperpsychotherapie-berlin.de</a></li>



<li>Michaela Rackelmann <a href="https://www.michaela-rackelmann.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.michaela-rackelmann.de</a></li>



<li>Petra Hirschberg-Höller <a rel="noreferrer noopener" href="https://desafinado.de/" target="_blank">https://desafinado.de/</a></li>



<li>Tara Christopeit <a href="https://www.tarachristopeit.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.tarachristopeit.com</a></li>
</ul>



<p>Als Supervisor:innen für IDA stehen folgende differenzierungsbasiert arbeitende Kolleg:innen zur Verfügung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Katrin Raum <a href="https://www.katrin-raum.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.katrin-raum.de</a></li>



<li>Marc Rackelmann <a href="https://www.koerperpsychotherapie-berlin.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.koerperpsychotherapie-berlin.de</a></li>



<li>Carlotta Baehr <a href="https://www.carlottabaehr.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.carlottabaehr.de</a></li>



<li>Berit Brockhausen <a href="https://desafinado.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://desafinado.de/</a></li>



<li>Barbara Beck.<a href=" https://barbara-beck.de"> https://barbara-beck.de</a> </li>
</ul>



<p>Differenzierungsbasiert arbeitende Paartherapeutinnen: Folgende Kolleg:innen haben die IDA Ausbildung durchlaufen und der Veröffentlichung ihrer Kontaktdaten zugestimmt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>01172 Dresden. <a href="mailto:annika.grosch@googlemail.com">Annika Grosch</a>. </li>



<li>04229 Leipzig. <a href="kontakt@beratungspraxis-stahl.de">Esther Stahl</a>. Auch online. Auch auf Englisch.</li>



<li>10115 Berlin. <a href="mailto: info@kathrin-swoboda.de">Kathrin Swoboda</a>. Auch online.</li>



<li>10245 Berlin. <a href="http://www.desafinado.de">Lidija Banasevi</a><a href="https://www.desafinado.de">c</a>.</li>



<li>10245 Berlin. <a href="https://www.desafinado.de">Klara Bähr.</a></li>



<li>10317 Berlin. <a href="mailto:info@yukisallmon.de">Yuki Sallmon</a>. Auch auf Japanisch und Englisch.</li>



<li>10717 Berlin. <a href="mailto:kontakt@psychotherapie-neues.de">Christina Neues</a>. Auch online. Auch auf Englisch.</li>



<li>10961 Berlin. <a href="mailto:kontakt@paartherapie-mitte.de">Héloise von Planta</a>. Auch online. Auch auf Englisch (Muttersprache).</li>



<li>10965 Berlin. <a href="mailto:praxis-jungfer@gmx.de">Julia Jungfer</a>. Auch online.</li>



<li>12053 Berlin. <a href="a.wiedow@yahoo.de">Annika Wiedow</a></li>



<li>12489 Berlin. <a href="praxis.heldner@gmail.com">Sabine Heldner</a>. Auch online.</li>



<li>12247 Berlin. <a href="mailto:machberger@gmx.de">Michaela Achberger</a>. Auch online.</li>



<li>13187 Berlin. <a href="mailto:kontakt@psychotherapie-deveer.de">Anna Maria de Veer</a>. Online nach persönlichem Erstkontakt.</li>



<li>13469 Berlin. <a href="b.ehlerstentoni@partnerschaftsberatung.de">Birka Ehlers Tentoni</a>.</li>



<li>13507 Berlin. <a href="praxis@annegrau.berlin">Anne Grau</a>.</li>



<li>14089 Berlin. <a href="mailto:info@rosenbaum-psychotherapie.com">Darina Rosenbaum</a>. Auch online. Auch auf Russisch und Englisch.</li>



<li>14195 Berlin. <a href="mailto:khan@mentalhealthberlin.de">Zohra Khan</a>. Englisch, Dari und Persisch.</li>



<li>14959 Trebbin. <a href="mailto:post@psychotherapiehiestermann.de">Lea Beck-Hiestermann</a>. Auch online.</li>



<li>19055 Schwerin. <a href="mailto:ines.vosshagen@gmx.de">Ines Voßhagen</a>. Auch online. Auch auf Englisch.</li>



<li>19288 Ludwigslust. <a href="mailto:suse.farkas@web.de">Suse Farkas</a>.</li>



<li>20095 Hamburg. <a href="http://paarraum-hamburg.de">Miriam Depping</a>. Auch online. Auch auf Englisch.</li>



<li>20099 Hamburg. <a href="mailto:contact@actwithlove.de">Dr Alice Buxton</a>. Auch online. Auch auf Englisch.</li>



<li>20259 Hamburg. <a href="http://www.uke.de">Fritjof von Franqu</a><a href="b.portugall@uke.de">é</a>. Privatambulanz für sexuelle Gesundheit </li>



<li>20355 Hamburg. <a href="psychotherapie@janinabaran.de">Janina Baran</a>. Auch online. Auch auf Englisch.</li>



<li>30163 Hannover. <a href="mailto: kontakt@carlottabaehr.de">Carlotta Baehr</a>. Auch online.</li>



<li>30163 Hannover. <a href="mailto:paartherapie-hannover@posteo.de">Stefanie Sagel und Felix Huch</a>. Paar-zu-Paar-Therapie</li>



<li>38106 Braunschweig. <a href="mailto:info@laurabolardi.de">Laura Bolardi</a>. Auch online. Auch auf Spanisch und Englisch.</li>



<li>36037 Fulda. <a href="mailto:info@psychotherapie-kirchhof.de">Antje Kirchhof-Kramp</a>.</li>



<li>41061 Mönchengladbach. <a href="praxis@beckbarbara.de">Barbara Beck</a>.</li>



<li>42115 Wuppertal. <a href="mailto:kontakt@psychotherapie-rensch.de">Carina Rensch</a>. </li>



<li>47877 Willich. <a href="mailto:kontakt@psychotherapie-didio.de">Denise Di Dio</a>. Auch online.</li>



<li>49124 Georgsmarienhütte. <a href="mailto:psychotherapie.jurilj@gmail.com">Verena Jurilj</a>. Auch online. Auch auf Englisch.</li>



<li>50672 Köln. <a href="mailto:christina.pasche@psychotherapie-ehrenstrasse.de">Christina Pasche</a>. </li>



<li>50931 Köln. <a href="mailto:psychotherapie-beil@posteo.de">Anna Beil</a>. Online nach persönlichem Erstkontakt.</li>



<li>50935 Köln. <a href="mailto:praxis-rosen@t-online.de">Marlene Rosen</a>. Auch online.</li>



<li>53111 Bonn. <a href="mailto:praxis@hadi-hohn.de">Ream Hadi-Hohn</a>. Auch online. Auch auf Englisch.</li>



<li>53804 Much. <a href="mailto:praxis-luzar@posteo.de">Charlotte Luzar</a>. Auch online. Auch auf Englisch.</li>



<li>58091 Hagen. <a href="mailto:philippbassendowski@outlook.de">Philipp Bassendowski</a>. </li>



<li>75217 Birkenfeld. <a href="mailto:ptgottwald@gmail.com">Medea Gottwald</a>. Auch auf Russisch.</li>



<li>75223 Öschlbronn. <a href="mailto:kunst@susannerivoir.de">Susanne Rivoir</a>. Auch online. Auch auf Spanisch.</li>



<li>75223 Öschlbronn. <a href="mailto:c.gerlach@anthromed-oeschelbronn.de">Claudia Gerlach</a>.</li>



<li>76133 Karlsruhe. <a href="mailto:info@praxis-eberhardt-karlsruhe.de">Angelika Eberhardt</a>.</li>



<li>80538 München. <a href="mailto:Kroboth@psychotherapiemuenchen.com">Jana Kroboth</a>. Auch auf Englisch.</li>



<li>82211 Herrsching. <a href="mailto:scimarx@web.de">Sandra Marx</a>. </li>



<li>82223 Eichenau. <a href="mailto:praxis.goerler@gmail.com">Katrin Görler</a>. </li>



<li>93449 Waldmünchen. <a href="mailto:info@therapie-menholz.de">Lotta Menholz</a>. Auch online.</li>



<li>CH 8400 Winterthur. <a href="mailto:info@sabine-alscher.ch">Sabine Alscher</a>. Auch online.</li>
</ul>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://partnerschaftsberatung.de/therapeutinnen-mit-dem-differenzierungsbasierten-ansatz/">Therapeut:innen mit dem differenzierungsbasierten Ansatz</a> erschien zuerst auf <a href="https://partnerschaftsberatung.de">ida</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Paartherapie und ich. Mein ganz persönlicher Weg.</title>
		<link>https://partnerschaftsberatung.de/paartherapie-und-ich-mein-ganz-persoenlicher-weg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Berit Brockhausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 14:29:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://ida.partnerschaftsberatung.de/?p=553</guid>

					<description><![CDATA[<p>Berit Brockhausen beschreibt ihren Werdegang als Paartherapeutin als zyklische Entwicklung: Zufriedenheit und Erfolg in der Arbeit stoßen immer wieder an Grenzen, die dazu führen, dass die Therapeutin ihre Komfortzone verlässt um Neues zu lernen. Auf diesem Weg hat sich Berit Brockhausen mit ganz unterschiedlichen Ansätzen der Paartherapie beschäftigt und sich selbst und ihr Herangehen an die Paartherapie verändert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">1. Glückliche Paare haben auch Probleme &#8211; aber sie gehen anders damit um.</h2>



<p>Das war 1997 die Überschrift meiner ersten Homepage. Zu dieser Zeit hatte ich bereits 15 Jahre in zwei Beratungsstellen gearbeitet, immer auch mit Paaren, denn es ging um Sexualität, Familienplanung, um Kinderwunsch, Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch.</p>



<p>Grundlage zu Beginn meiner Arbeit (1985) mit Paaren war der <a href="https://www.researchgate.net/publication/247466900_Paartherapie_aus_der_Sicht_der_Verhaltenstherapie" data-type="link" data-id="https://www.researchgate.net/publication/247466900_Paartherapie_aus_der_Sicht_der_Verhaltenstherapie" target="_blank" rel="noreferrer noopener">verhaltenstherapeutische Ansatz</a>: Ich zeigte Paaren ihre negativen Interaktionskreisläufe auf, ich machte mit ihnen Kommunikationsmittel- und Konfliktlösungstraining, und sie bekamen Hausaufgaben wie „erwischen Sie Ihre:n Partner:in dabei, wie er:sie etwas gut macht.“</p>



<p>All diese Dinge funktionierten mit bestimmten Paaren wunderbar, mit anderen weniger und mit wieder anderen gar nicht. Der Unterschied lag in der Motivation. Manche Klient:innen waren so zerstritten, dass sie kein Interesse an einem „Verwöhntag“ hatten. Andere hielten die Struktur der Kommunikationübung mit meiner Unterstützung eine Dreiviertelstunde durch (was wirklich gut ist), um dann in die alten zerstörerischen Muster zurückzufallen und den kurz erreichten Erfolg und positiven Kontakt gründlich zu zerstören.</p>



<p>In solchen Fällen war ich ratlos. Was tun, wenn Erklärungen und hilfreiche Strukturen nicht zu der gewünschten Veränderung führen?</p>



<p>Was ich allerdings in dieser Zeit gründlich gelernt habe: meine Klient:innen zu unterbrechen, sobald deren Interaktion dysfunktional wurde. Und ich wurde sehr gut darin, ganz schnell die Teufelskreise zu erkennen und aufzuzeigen, in die sich die Paare vor meinen Augen verstrickten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Angenommen, Ihr Problem wäre gelöst …</h2>



<p>Wie konnte ich die Paare unterstützen, die von meinem verhaltenstherapeutischen Vorgehen nicht profitierten? (Achtung. In diesem Beitrag beschreibe ich nicht die objektiven Grenzen therapeutischer Verfahren, sondern die Grenzen, an die ich in einer bestimmten Zeit meiner beruflichen Biografie mit diesen Verfahren gekommen bin.) Kolleg:innen kritisierten mein sehr strukturiertes Vorgehen und machten mich neugierig auf den systemischen Ansatz.</p>



<p>Mehrere Jahre wendete ich in meiner Arbeit die <a href="https://www.systemisches-zentrum.de/aktuelles/steve-de-shazer-begruender-der-loesungsorientierten-kurzzeittherapie/" data-type="link" data-id="https://www.systemisches-zentrum.de/aktuelles/steve-de-shazer-begruender-der-loesungsorientierten-kurzzeittherapie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">lösungsorientierte Kurzzeittherapie</a> nach <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wsj5frWm-kE" data-type="link" data-id="https://www.youtube.com/watch?v=wsj5frWm-kE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Steve de Shazer und Imsoo Kim de Berg</a> an. Die Suche nach Ressourcen und Ausnahmen, die Umbewertung von Problemen als sinnvolles Verhalten, sowie der sorgfältige Blick auf die Motivation der Person, die vor mir sitzt, war für viele Paare hilfreich. Die Frage, was anders sein wird, wenn wir erfolgreich gearbeitet haben, gehört bis heute in mein Repertoire.</p>



<p>Viele Paare brauchten nur wenige oder sogar nur eine Sitzung. Die Interventionen führten offenbar schnell zu Entspannung im System und zu einem veränderten Umgang mit den Schwierigkeiten.<br>Allerdings gab es auch Paare, die sich aufgrund der positiven Umdeutung nicht ernst genommen fühlten. Oder diejenigen, die sich blöd vorkamen, weil sie sich so schwer taten, obwohl es die Lösung doch ganz einfach schien. Und dann gab es die Paare, die drei Jahre später wieder kamen, weil die Lösung nicht mehr funktionierte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Prinzip Selbstverantwortung</h2>



<p>1993 begann ich die Fortbildung „<a href="https://www.sexmedpedia.com/paartherapie-bei-sexuellen-stoerungen/" data-type="link" data-id="https://www.sexmedpedia.com/paartherapie-bei-sexuellen-stoerungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Paartherapie bei sexuellen Funktionsstörungen</a>“ der Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung, die mich in vielerlei Hinsicht sehr geprägt hat.</p>



<p>Hier flossen verhaltenstherapeutische, systemische und tiefenpsychologisches Denken zusammen. Ich konnte die wichtigsten Aspekte auch für andere Paarthemen außerhalb der Sexualität nutzen.</p>



<p>Hilfreich waren immer wieder die Fragen: <strong>wer will was? Was tut diese Person, um es zu bekommen? Welche Wirkung hat dieses Verhalten?</strong></p>



<p>Im erfahrungsorientierten Vorgehen probierten die Paare neues Verhalten aus: was geschieht, wenn jedes sichtbar wird mit dem, was es sich wünscht und was gerade gut für diese Person ist? Was geschieht, wenn Unterschiede spürbar werden? Wie gehen beide damit um, wenn das, was dem einen gefällt, für das andere nicht angenehm ist? Was passiert, wenn eins „Veto“ zu dem sagt, was das andere mag?</p>



<p>Die ganz konkrete Anwendung des „Prinzips Selbstverantwortung“ mit seinen so einfach scheinenden Grundprinzipien (nur tun, was sich gut anfühlt und alles stoppen, was sich nicht gut anfühlt) unterstützte die Paare, klarer mit ihren Bedürfnissen und den dadurch entstehenden Spannungen umzugehen.<br>Häufig schlug ich meinen Klient:innen vor, mit dem Thema Sexualität zu beginnen, wenn sie mehrere Konfliktfelder hatten. Meine Begründung: weil es einfacher ist und weniger komplex als Themen wie Kindererziehung oder Schwiegerfamilie.</p>



<p>Doch auch hier kam ich an Grenzen. Meine persönliche Schwäche war die Arbeit mit ängstlich-vermeidenden Paare, bei denen ich die auftretenden Spannungen nicht therapeutisch nutzte, was zu langen und langweiligen Therapieverläufen führte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Erwachsenes Bedürfnismanagement: bitten und bieten statt jammern und (an)klagen</h2>



<p>Kurz darauf besuchte ich eine Fortbildung von <a href="http://www.martin-koschorke.eu/" data-type="link" data-id="http://www.martin-koschorke.eu/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Martin Koschorke</a>. Methodenmäßig liefen diese Fortbildungen unter einem tiefenpsychologischen Ansatz, aber vor allem waren sie extrem praxisorientiert. Ich erkannte ganz viel wieder, was ich mir über Versuch und Irrtum angeeignet hatte. (Das ist das Gute an Paartherapie: es wird sehr schnell deutlich was funktioniert und was nicht. Und das, was funktioniert, probiere ich das nächste Mal wieder. Was nicht funktioniert, lasse ich weg.)</p>



<p>Martin Koschorke verdanke ich sehr viele Interventionen und Bilder, aber vor allem den Blick auf den Prozess: es ist hilfreich zu verstehen, in welcher Phase wir sind, denn das Vorgehen unterscheidet sich in der Eingangsphase „wir machen einen Spaziergang durch den Garten der Probleme des Paars“ und der Mittelphase, in der die Arbeit häufig zäh ist.</p>



<p>Bis heute ist mir Martin Koschorke im Ohr mit seinem Hinweis auf das, was Arnold Retzer in der systemischen Paartherapie „affektive Infektion“ nennt, und der Notwendigkeit, auf die eigene Arbeitsfähigkeit zu achten.<br>„Die Probleme des Paares gehören dem Paar“ ist ein Satz, der mich bis heute begkeitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Die geheimen Formeln glücklicher Beziehungen</h2>



<p>Inzwischen (1997) war klar geworden, dass ich mich mit neben der Beratungsstellentätigkeit mit einer Praxis selbständig machen wollte, in der der ich ausschließlich Paare behandele.</p>



<p>Seit meinem Studium war ich eine große Freundin empirischer Studien und es hatte mich interessiert, was die Wissenschaft über Paartherapie sagte.</p>



<p>Natürlich kam ich nicht an <a href="https://www.gottman.com/" data-type="link" data-id="https://www.gottman.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">John Gottman</a> vorbei. Begeistert nahm ich seine Erkenntnisse auf und erklärte den Paaren, was sie tun müssten, damit es ihnen besser geht. Die wenigen, die das taten, denen ging es tatsächlich besser.<br>Aber hier wurde das erste Mal gnadenlos deutlich, dass Wissen und Erkenntnisse allein nichts verändern. Ja, es ist einleuchtend, dass auf jede negative Interaktion mindestens fünf positive kommen müssen, das hatte ich den Paaren ja bereits zu Beginn meines Arbeitslebens mit dem Bild des Beziehungskontos erklärt. Aber nur, weil es einleuchtet und weil es stimmt, heißt das noch lange nicht, dass wütende Partner:innen das auch umsetzen (können).</p>



<p>Eine Studie von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrg_Willi" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrg_Willi" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jürg Willi</a> und Astrid Riehl-Emde und anderen zeigte, dass es Paaren nach 5 Sitzungen deutlich besser ging, wenn diese in der Therapie eine Konfliktsituation ganz in Ruhe nicht nur beschrieben, sondern die Gelegenheit bekommen hatten, das eigene innere Erleben in dieser Situation zu schildern. Diese Intervention lernte ich in einem Seminar bei <a href="https://elibrary.klett-cotta.de/article/99.120115/fd-17-1-68" data-type="link" data-id="https://elibrary.klett-cotta.de/article/99.120115/fd-17-1-68" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Robert Frey</a> kennen, und wende sie bis heute an &#8211; weil ich es immer noch extrem wertvoll finde. Für mich funktioniert sie am besten mit einer von mir entwickelten Strukturierung, die mir die Arbeit erleichtert (siehe Studienbrief Mikroanalyse).</p>



<p>Über Martin Koschorke kam ich in Kontakt mit dem <a href="https://www.institutkom.de/" data-type="link" data-id="https://www.institutkom.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Institut für Kommunikationstherapie<br>und angewandte Forschung in Partnerschaft und Familie e.V.</a>. Ich habe alle Seminare zur Paarkommunikation besucht und in meinen Therapien angewendet.</p>



<p>Mein Fazit: je früher Paare lernen, sich ohne Vorwürfe auszudrücken und sich mit ihre Gefühle offenbaren, desto besser geht es ihnen. Auch Studien zeigten überzeugend, dass Paare, die ein Kommunikationsprogramm durchliefen, sich seltener trennten als die, die einen traditionellen Ehevorbereitungskurs gemacht hatten.</p>



<p>Nicht ganz eindeutig waren für mich die Erfolge mit Paaren, die bereits lange zusammen waren oder bei denen eine hohe Feindseligkeit herrschte. Hier konnte es passieren, dass das Paar mit meiner Unterstützung eine schwierige Situation aufarbeitete, und am Ende zufrieden meine Praxis verließ, nur um das nächste Mal mit einem neuen Konflikt zu kommen, dessen Spannung dann wieder mit meiner Hilfe aufgelöst wurde. Zwar endete jede Sitzung mit mehr Nähe und Zufriedenheit &#8211; aber im Alltag veränderte es den Umgang des Paares nicht, weil sie nichts anders machten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">6. Revierkämpfe in der Liebe</h2>



<p>Inzwischen (2007) hatte ich die Arbeit in der Beratungsstelle aufgegeben und arbeitete in meiner Praxis ausschließlich mit Paaren. Inzwischen war mir sehr klar, dass Paartherapie etwas anderes ist als die Arbeit mit Einzelnen.</p>



<p>Über Martin Koschorke war ich auf das Territorialkonzept aufmerksam geworden. Für die Vertiefung empfahl er mir <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Alfons_Vansteenwegen" data-type="link" data-id="https://en.wikipedia.org/wiki/Alfons_Vansteenwegen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alfons Vansteenwegen</a>, und dieser wiederum nannte mir ein Buch aus den 70Jahren, dass sich intensiv mit dem Konzept beschäftigte.<br>Das veränderte meine Arbeit mit den Paaren auf mehrere Weisen: zum einen erleichterte das Markieren von vorhandenen Konflikten als Revierauseinandersetzungen über aggressives oder gemeines Verhalten zu sprechen ohne dabei zu moralisieren. Darüber hinaus verhalf es mir zu mehr Klarheit, was Strategien bzw. Waffen in der Auseinandersetzung in Bedürfniskonflikten anging.</p>



<p>Ein Rundgang durch die Waffenkammer eines Paares und die systemische Intervention „Problemtäter“ nach <a href="http://www.arnretzer.de/" data-type="link" data-id="http://www.arnretzer.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Arnold Retzer</a> gehören seitdem zu meiner Arbeit.</p>



<p>Über die Arbeit mit den Territorien in Verbindung mit Interventionen zur Konfliktverhandlungen entwickelte ich gemeinsam mit meinen Klient:innen das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hSauy1zWY8Y" data-type="link" data-id="https://www.youtube.com/watch?v=hSauy1zWY8Y" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hoheitsgebietemodell</a>, was vielen Paaren ermöglichte, schwierige Probleme zu sortieren, kooperativ zu bleiben und dennoch klar für sich einzutreten. Heute weiß ich, dass ich in diesem Konzept bereits intensiv an der Differenzieung meiner Klient:innen gearbeitet habe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">7. Beschützer, innere Kinder und negative Introjekte</h2>



<p>In der Zwischenzeit hatte sich die Verhaltenstherapie weiter entwickelt. Auf einem Symposium begegnete ich der <a href="https://werner-eberwein.de/was-ist-schematherapie-video-interview-mit-eckhard-roediger/" data-type="link" data-id="https://werner-eberwein.de/was-ist-schematherapie-video-interview-mit-eckhard-roediger/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">schematherapeutischen Paartherapie</a> und buchte sofort alle vier Seminare.</p>



<p>Das verfeinerte meine Arbeit mit den Teufelskreisen. Sie enthielten jetzt die Elemente:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Interpretation des Verhaltens von P (negatives Introjekt)</li>



<li>Verletztes, wütendes oder ängstliches Kind</li>



<li>Primäre Emotion</li>



<li>Beschützermodus (Angriff, Flucht, Anpassung)</li>



<li>Konkretes Bewältigungsverhalten (letzteres als Trigger für das negative Introjekt bei der Partnerperson)</li>
</ul>



<p>Die Verbindung von biografischen Verletzungen mit gelernten Schutz- und Überlebensstrategien entsprach dem, was ich gemeinsam mit den Paaren in den Sitzungen entwickelt hatte und fokussierte es noch mal.</p>



<p>Mit dem Therapieziel, einen neuen Bewältigungsmodus auszubilden, nämlich den gesunden Erwachsenen, konnte ich viel anfangen. Schließlich arbeitete ich ja bereits seit 1993 am Prinzip Selbstverantwortung und seit 1995 mit Martin Koschorkes Begriff des erwachsenen Bedürfnismanagements.<br>Was für mich problematisch war, war das Konzept der „Nachbeelterung“. Als ursprünglich tiefenpsychologisch sozialisierte Psychotherapeutin war mir mulmig, dass die narzisstischer Bedürfigkeit der Therapeutenperson nicht problematisiert wurde. Auch die Gefahr einer emotionalen&nbsp; Abhängigkeit von Patient:innen vom wohltuenden Beeltern durch die Therapeut:in wurde mir zu wenig hinterfragt.</p>



<p>Gleichzeitig rückte die Schematherapie alte und viel zu wenig genutzte Techniken wieder in den Blick, nämlich Imaginationen, erlebnisorientiertes Arbeiten und Körpertherapeutische Interventionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">8. Wo bleiben die Gefühle?</h2>



<p>Inzwischen hatte ich das erste Seminar bei David Schnarch besucht. Seine heftige Abwertung des <a href="https://www.eftcd.de/eft-paartherapie/" data-type="link" data-id="https://www.eftcd.de/eft-paartherapie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">emotionsfokussierten Ansatzes</a> machte mich neugierig, und ich buchte ein Seminar, um mir selbst ein Bild zu machen. Zusätzlich ermöglichte mir eine nach diesem Ansatz arbeitende Kollegin gemeinsam mehrere Lehrfilme von Sue Johnson anzuschauen und in einer Arbeitsgruppe zu diskutieren, was ich sehr eindrucksvoll fand (Danke an Erika Kliever!).</p>



<p>Auch hier stellte ich fest, dass Menschen, die viel mit Paaren arbeiten, unabhängig voneinander bestimmte Muster erkennen und entsprechende Interventionen entwickeln &#8211; einfach, weil diese sich im Gegensatz zu anderen als wirksam erweisen.</p>



<p>Ich erkannte vieles wieder, was ich seit Jahren mit Paaren machte: die Teufelskreise erkennen und aufzeigen, mit den Klient:innen über die dem Verhalten zugrundeliegenden Gefühle und Bedürfnisse sprechen, sie unterstützen, schmerzliche oder verletzliche Gefühle auszudrücken.</p>



<p>Ich war beeindruckt, wie es Sue Johnson gelang, Klient:innen zu helfen, sich mit diesen vermiedenen Gefühlen zu konfrontieren. Um so problematischer fand ich den nächsten Schritt der Therapie, bei dem die Partnerperson Nähe, Trost und Halt geben sollte, um eine korrigierende Beziehungserfahrung und eine sichere Bindung zu ermöglichen. (Das ist, wie ich diesen Ansatz verstanden habe.) Für mich war das irritierend. Denn in meiner Erfahrung kann das Gegenüber häufig genau das NICHT geben, weil es ebenso verunsichert, genervt, oder getroffen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">8. Was redet der da?</h2>



<p>Ich war neugierig und gespannt, nachdem ich <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/David_Schnarch" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/David_Schnarch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schnarchs Bücher</a> gelesen hatte. Diese hatten mich gleichermaßen fasziniert und durch ihren amerikanischen Stil abgestoßen. Aber ich wollte unbedingt wissen, wie er mit Paaren arbeitet und inwieweit mir das hilft, meine Grenzen in der Arbeit mit Paaren zu erweitern.</p>



<p>Der erste Vortrag und vor allem seine Antworten auf Fragen nach dem Vorgehen in schwierigen Therapiesituationen waren großartig. Da sprach jemand, der sehr viel Erfahrung mit Paaren hat, und der sehr genau hinschaut.<br>All das, worüber er sprach, waren Dinge, die ich tagtäglich in der Praxis sah. Sein Vorgehen und seine Interventionen machten mich immer wieder sprachlos. Ich konnte sehen, dass sie sinnvoll und wirksam waren. Gleichzeitig fragte ich mich: wie kommt er darauf? Wieso komme ich nicht darauf? Und vor allem: Wie kann ich das lernen?</p>



<p>Von 2012 bis 2018 besuchte ich einmal im Jahr ein Seminar bei ihm in Deutschland. Sehr dankbar bin ich auch für die Fallseminare, die bis zu seinem Tod 2020 einmal im Monat online stattfanden. Ich habe dort mehrfach Fälle eingebracht und nicht nur an meinen eigenen Fallvorstellungen sehr viel gelernt.</p>



<p>Aber ich scheiterte immer wieder daran, das Gelernte gut umzusetzen. Es gab einen Moment, indem ich dachte, ich habe eine gute Vorstellung von möglichen Interventionen, &#8211; aber mir ist gar nicht klar, worauf die abzielen. Meine Klient:innen reagierten gemischt auf mein konfrontativeres Vorgehen. Manche erklärten, dies sei die beste Sitzung gewesen, die wir bislang zusammen gehabt hätten. Andere fühlten sich provoziert.</p>



<p>Ab 2015 lehrte <a href="https://crucible4points.com/therapists/dr-david-schnarch/" data-type="link" data-id="https://crucible4points.com/therapists/dr-david-schnarch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">David Schnarch</a> in seinen Seminaren zunehmend seinen neuen traumatherapeutischen Ansatz, die Crucible Neurotherapy. Damit war ich unglücklich, denn mein Eindruck war, dass ich seinen Crucible-Paartherapieansatz noch gar nicht verstanden hatte.</p>



<p>So begann ich, intensiv zu lesen. Nicht nur Schnarchs Bücher. Sondern auch seine Vorträge. Ich fertigte Transkripte der Fallbesprechungen an, um besser zu verstehen, wie die einzelnen Elemente zusammenhängen. Ich las Bücher über Bowens Ansatz.<br>So entstand in mir allmählich eine innere Landkarte von differenzierungsbasierten Therapie. Und ich verstand, warum Schnarch immer wieder darauf hinwies, dass das Differenzierungskonzept einen Rahmen für die Therapie schafft, in welchem bestimmte Interventionen auf eine bestimmte Art (nämlich differenzierungsfördernd) angewendet werden &#8211; und dass sich dieses Vorgehen grundsätzlich von anderen Therapieansätzen unterscheidet.</p>



<p>Auf die Frage eines Kollegen, ob es eine Art Ablaufplan in der Crucibletherapie gäbe, und ob es eine sinnvolle Abfolge von Interventionen gäbe, hatte Schnarch in einer Fortbildung geantwortet, dass das der falsche Ansatz wäre, zu glauben, mit einer Art Manual könne man differenzierungsbasiert arbeiten. Entscheidend sei die Differenzierung der Therapeutenperson.<br>Heute weiß ich, dass er mit dem zweiten Teil seiner Antwort zwar recht hat. Meine eigene Differenzierung begrenzt, wie weit ich ein Paar in seinem Prozess begleiten kann.<br>Gleichzeitig gibt es aber eine sinnvolle Abfolge von Interventionen, die gelernt werden können. Und meine Erfahrung ist die, dass die Anwendung dieser Interventionen eingebunden in ein größeres Verständnis des Differenzierungskonzepts die Differenzierung der Therapeutenperson kontinuierlich herausfordert und wachsen lässt.</p>



<p>Was ich David Schnarch verdanke, kann ich gar nicht alles aufzählen. Hier nur das Wichtigste:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ein sehr genauer und präziser Blick auf Paare und auf das, was die beiden miteinander tun.</li>



<li>Die Bereitschaft, Grausamkeit unaufgeregt zu adressieren.</li>



<li>Ein tiefes Vertrauen in die Resilienz meiner Klient:innen und darauf, dass sie psychisch besser funktionieren können.</li>



<li>Das Wissen darum, wie unglaublich wichtig eine gute therapeutische Allianz ist.</li>
</ul>



<p>Die Auseinandersetzung mit Bowen hat mein Augenmerk auf das Thema Spannungsregulation in Beziehungen gerichtet. Die Beobachtungen zu Spannungsregulationsmechanismen in Familien ist eine wichtige Grundlage in Bowens Arbeit. Seit ich in meiner Arbeit darauf achte, kann ich schwierige Reaktionen von Klient:innen besser einordnen und entspannt damit umgehen.<br>Darüber hinaus ermöglicht mir dieser Fokus, bei komplexen Problemen und Inhalten der Gespräche nicht das Ziel der Arbeit aus den Augen zu verlieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">9. Wissen, was ich tue</h2>



<p>Durch die intensive Beschäftigung mit dem Konzept Differenzierung machte die Arbeit mit den Paaren wieder Spaß. Ich wusste, warum ich konfrontierte und womit. Ich wusste, dass ich es im Interesse meiner Klient:innen tat und das führte zu einem spürbaren Wohlwollen. Und das wiederum ermöglichte den Menschen, mit denen ich arbeitete, über das nachzudenken, was ich sagte, auch wenn es wehtat.</p>



<p>Aber ich kam immer noch an eine Grenze. Inzwischen war mir klar, dass die härteste und wichtigste Arbeit in der Paartherapie daran besteht, die Arbeitsfähigkeit der Klient:innen zu ermöglichen und sie zu Entscheidungen herauszufordern: will ich so weitermachen wie bisher? Oder will ich mich und mein eigenes Verhalten verändern?</p>



<p>Ich konnte sehen, dass die Grenzen, an die ich in der Vergangenheit in meiner Arbeit gekommen war, immer damit zu tun hatte, dass es kein Commitment für Veränderung gab. Jetzt wollten meine Klient:innen an sich arbeiten. Wie konnte ich sie dabei unterstützen?</p>



<p>Ich nutzte Erfahrungen und Interventionen aus der Vergangenheit. Ich kehrte zurück zu Körperübungen und Skulpturen, um das Erleben der Klient:innen zu vertiefen, um ihnen zu ermöglich, mit neuen Haltungen zu experimentieren und neue Erfahrungen zumachen.<br>&nbsp;Und ich entdeckte, dass vertraute Interventionen wie zum Beispiel bestimmte Kommunikationsübungen eingebunden in das Konzept Differenzierung und Selbstregulation wirksame Werkzeuge waren, die die Klient:innen in Selbstdefinition, Selbstausdruck, Selbstbestätigung und Selbstberuhigung unterstützten.</p>



<p>Hier hat mir die Beschäftigung mit <a href="https://www.couplesinstitute.com/ellyn-bader/" data-type="link" data-id="https://www.couplesinstitute.com/ellyn-bader/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ellyn Bader</a> noch einmal geholfen, viele Dinge noch genauer und feiner zu sehen und umzusetzen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Die Voraussetzung für sichere Bindung ist eine sichere Selbstanbindung.</p>
<cite>Marc Rackelmann</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">10. Bindung und Differenzierung &#8211; Wie passt das zusammen?</h2>



<p>In Diskussionen stelle ich immer wieder fest, dass Differenzierung missverstanden wird, und Kolleg:innen denken, dass ich an Autonomie und Unabhängigkeit der einzelnen im Gegensatz zur Bindung arbeite. Doch schon Bowen definierte Differenzierung als die Fähigkeit, die widersprüchlichen Bedürfnisse nach Zugehörigkeit (Bindung) und Individualität (Selbstbestimmung) in sich selbst ausbalancieren zu können.</p>



<p>Doch was ist jetzt mit den Bindungsmustern? Spielen die in der Differenzierungsbasierten Paartherapie keine Rolle? Und ist es nicht auch ein schönes Paartherapeutisches Ziel, dass ein Paar seinen Stress gemeinsam Ko-regulieren kann, dass eins das andere trösten und beruhigen kann? (Ein Ziel das zum Beispiel die Ansätze von <a href="https://www.paarlife.ch/was-ist-paarlife/team/prof-dr-guy-bodenmann/" data-type="link" data-id="https://www.paarlife.ch/was-ist-paarlife/team/prof-dr-guy-bodenmann/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Guy Bodemann</a>, <a href="https://www.thepactinstitute.com/" data-type="link" data-id="https://www.thepactinstitute.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stan Tatkin (PACT)</a> und andere verfolgen.)</p>



<p>Ja, die Bindungsmuster spielen eine Rolle und haben großen Einfluss darauf, wie die beiden Menschen reagieren, wenn die Spannung bei mindestens einem steigt. Wunderbar, wenn es dem anderen gelingt, ruhig zu bleiben und erfolgreich zu trösten oder zu beruhigen. Doch wenn das nicht möglich ist, dann ist es mir als Therapeutin wichtiger, die beiden dabei zu unterstützen, dass sie sich unabhängig vom Gegenüber selbst beruhigen und selbst bestätigen können.<br>Denn das ist die Voraussetzung dafür, dass sie die Verbindung mit dem Gegenüber halten können, auch wenn es schwierig wird. Diese Fähigkeit ist in meinen Augen die Voraussetzung für eine sichere Bindung.</p>



<p>Mit anderen Worten: erst bessere Differenzierung ermöglich sichere Bindung. Oder wie es mein Kollege Marc Rackelmann noch viel schöner formuliert: Die Voraussetzung für sichere Bindung ist eine sichere Selbstanbindung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">11. Lernen durch lehren</h2>



<p>2013 habe ich für die <a href="https://www.dgvt-fortbildung.de/unterpuntk-3-mit-mehr-titellaenge-9" data-type="link" data-id="https://www.dgvt-fortbildung.de/unterpuntk-3-mit-mehr-titellaenge-9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie</a> eine Fortbildungsreihe Paartherapie angeboten.</p>



<p>Daraus hat sich sehr schnell das Curriculum „Differenzierungsbasierte Paartherapie“ entwickelt. Ursprünglich wollte ich den Einzeltherapeut:innen bewährte und einfache verhaltenstherapeutische Werkzeuge für die Arbeit im Paarsetting zur Vefügung stellen, doch das Engagement, die Begeisterung und die Fragen der Teilnehmenden zeigten mir, dass das ehrliche Interesse an meiner Arbeit und den Besonderheiten der Paartherapie groß war.</p>



<p>Also zeigte ich den Teilnehmenden, wie ich arbeitete. Ich brach komplexe Themen und Interventionen in kleine Schritte runter, die gelernt und geübt werden konnten. Anhand der Fragen die auftauchten, und angesichts der Erfahrungen in den Übungen und Trainingsrollenspielen war ich herausgefordert, das komplexe Feld der differenzierungsbasierten Paartherapie noch besser zu verstehen um es erklären zu können. Ich glaube, es ist den Teilnehmenden gar nicht bewusst, wie viel ich durch ihre Fragen gelernt und verstanden habe.</p>



<p>Mit Erstaunen und großer Freude erfuhr ich aus den Feedbacks der Teilnehmenden, dass dieses Curriculum nicht nur wirksame Werkzeuge für die Arbeit mit Paaren vermittelt, sondern dass diese Interventionen und vor allem die differenzierungsbasierte Perspektive auch die einzeltherapeutische Arbeit präziser und erfolgreicher machen. Und nicht zuletzt stellten alle Teilnehmenden fest, dass sich ihre eigenen Beziehungen deutlich verbesserten. Auch in den gemeinsamen Seminaren konnten wir deutlich sehen, wie sich die Therapeut:innenpersönlichkeit der Kolleg:innen entwickelte, und wie sie zunehmend souveräner mit schwierigen paartherapeutischen Situationen umgingen.</p>



<p>Aufgrund der großen Nachfrage und des große Interesses am Differenzierungsansatz habe ich 2022 mit Unterstützung der DGVT beschlossen, ein eigenes Institut zu gründen und die Veranstaltungen ab 2024 in einer Kooperation von IDA und DGVT anzubieten. So soll dieser Ansatz im deutschsprachigen Raum bekannter gemacht und etabliert werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://partnerschaftsberatung.de/paartherapie-und-ich-mein-ganz-persoenlicher-weg/">Paartherapie und ich. Mein ganz persönlicher Weg.</a> erschien zuerst auf <a href="https://partnerschaftsberatung.de">ida</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Ausgerechnet Differenzierung? Warum?</title>
		<link>https://partnerschaftsberatung.de/ausgerechnet-differenzierung-warum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Berit Brockhausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2023 06:35:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://ida.partnerschaftsberatung.de/?p=549</guid>

					<description><![CDATA[<p>Berit Brockhausen, Paartherapeutin seit 1985, hat sich auf die differenzierungsbasierte Paartherapie spezialisiert und betont, wie dieser Ansatz selbst scheinbar unlösbare Konflikte lösen kann. 2022 gründete sie aufgrund der hohen Nachfrage und mit Unterstützung der DGVT ihr eigenes Institut.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich bin Berit Brockhausen, Paartherapeutin seit 1985. Von Anfang an habe ich integrativ gearbeitet. Meine Arbeit umfasste systemische Sichtweisen, tiefen- und körperpsychotherapeutische Elemente sowie Konfliktlösungsstrategien der Verhaltenstherapie. Schon früh bewegte mich, was glückliche Paare anders machen. Je länger ich mit Paaren arbeitete, desto mehr wurde mir bewusst, welche Herausforderung es ist, eine verbindliche Beziehung auf Dauer zu führen &#8211; und dass es überhaupt nicht selbstverständlich ist, wenn zwei Menschen es nach vielen Jahren immer noch gut miteinander zu meinen.</p>



<p>Seit 2007 arbeite ich ausschließlich mit Paaren. Immer wieder kam ich an Grenzen, und immer wieder erweiterte ich meine Fähigkeiten in den unterschiedlichsten Fortbildungen. In&nbsp; diesem Zusammenhang entdeckte ich die Bücher von David Schnarch, und besuchte seit 2012 regelmäßig seine Seminare in Deutschland. Bis zu seinem Tod nahm ich an monatlichen Fallbesprechungen unter seiner Leitung teil. Schnarchs Konzepte und sein Blick auf Paare erklärten am widerspruchsfreisten, was ich tagtäglich in meiner Praxis sah. Die Fortbildungen und die Umsetzung des Gelernten ermöglichten mir, immer erfolgreicher auch mit Paaren in schwierigen Konstellationen zu arbeiten, oder mit Menschen, die in sehr destruktiven Umgangsweisen feststeckten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/06/BeritBrockhausen_web.png" alt="" class="wp-image-1903" width="567" height="567" srcset="https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/06/BeritBrockhausen_web.png 567w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/06/BeritBrockhausen_web-300x300.png 300w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/06/BeritBrockhausen_web-150x150.png 150w, https://partnerschaftsberatung.de/wp-content/uploads/2023/06/BeritBrockhausen_web-100x100.png 100w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></figure>



<p>Während David Schnarch sich zunehmend auf die Vermittlung seines neuen Ansatzes der Crucible Neuro Therapy konzentrierte, erarbeite ich mir anhand seiner Bücher, Vorträge und Artikel die Grundlagen der differenzierungsbasierten Paartherapie. In diesem Zusammenhang beschäftigte ich mich auch mit den Schriften von Murray Bowen, dem Begründer der differenzierungsbasierten Familientherapie, und entdeckte andere aktuelle aktuelle Vertreter:innen der differenzierungsbasierten Paartherapie wie Lorna Hecht und Ellyn Bader.</p>



<p>2013 habe ich für die Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie eine Fortbildungsreihe Paartherapie angeboten. Daraus hat sich das Curriculum „Differenzierungsbasierte Paartherapie“ entwickelt. Dieser Ansatz hilft nicht nur zu verstehen, warum und wie ein Paar feststeckt, sondern er zeigt auch einen Weg auf, wie unlösbar scheinende Konflikte gelöst werden können, indem beide Beteiligten über sich hinauswachsen. Er ist gekennzeichnet durch ein tiefes Vertrauen in die Ressourcen und die Resilienz von Menschen, ohne die Schwierigkeiten und Herausforderungen der Wirklichkeit von Paaren und Familien zu beschönigen.</p>



<p>Mit Erstaunen und großer Freude erfuhr ich aus den Feedbacks der Teilnehmenden, dass dieses Curriculum nicht nur wirksame Werkzeuge für die Arbeit mit Paaren vermittelt, sondern dass diese Interventionen und vor allem die differenzierungsbasierte Perspektive auch die einzeltherapeutische Arbeit präziser und erfolgreicher machen. Und nicht zuletzt stellten alle Teilnehmenden fest, dass sich ihre eigenen Beziehungen deutlich verbesserten.</p>



<p>Aufgrund der großen Nachfrage habe ich 2022 mit Unterstützung der DGVT beschlossen, ein eigenes Institut zu gründen und die Veranstaltungen ab 2024 in einer Kooperation von IDA und DGVT anzubieten. So soll dieser Ansatz auch im deutschsprachigen Raum bekannter gemacht und etabliert werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://partnerschaftsberatung.de/ausgerechnet-differenzierung-warum/">Ausgerechnet Differenzierung? Warum?</a> erschien zuerst auf <a href="https://partnerschaftsberatung.de">ida</a>.</p>
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